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.von G.V.

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Gent Master C6

Signiert "Gent's of Leicester"

England/Leicester, ca 1936

 

Detaillierte Beschreibung

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Gent Master PUL-SYN-ETIC TRANSMITTER C6

Signiert "Gent's of Leicester"

England/Leicester, ca. 1936

Das Herz jeder Gent-Anlage besteht aus einer Hauptuhr, bei den Gent-Werken immer "Transmitter" genannt.

Ein Invar 1-Sekundenpendel mit einer mehreren Kilos wiegenden Pendellinse setzt mittels eines Stossarmes und eines 15zahnigen Zählrad bei jede Schwingung (somit jede 2. Sekunde) nach Rechts einen Zahn weiter.

Die rechte Seite dieses Arms geht bei dieser Ausschwingung durch ein Öffnung des Fangs des Fallarms, ausser, wenn der senkrecht auf dem Stossarm stehende Stift in den einzigen, tiefer eingeschnitten Zahn des Zahnrades fallt. Dann wird der Fallarm freigegeben und die Rolle an dem Fallarm stürzt auf die Nase der Pendelführung, wodurch das Pendel einen Impuls bekommt.

Gleicherzeit schliesst der Fallarm einen Kontakt, wodurch die Elekromagnete die Armatur anziehen und der Fallarm wieder zurückgesetzt wird. Der kurz geschlossene Stromkreis schaltet dann auch alle (in Serie) angeschlossene Nebenuhren, "Towerclock Movement", "Time Recorder" (zum Registrieren wie lange Machiene arbeiteten), Signalgeber usw.

Das Milliamperemeter ist im Gehäuse eingebaut, weil die Anlage ohne Back-up direkt durch einen Trafo mit Gleichrichter am Netz gelaufen ist.

Nummer: 4019

Werk
Gusseisen, lackiert.

Gehäuse
Teakholz

Zifferblatt
ohne, da Typ C6.

Pendel
Invarstahl, Zylindrische eiserne Pendellinse mit einschappende Regulierscheibe. Aufhängung: Stahlfeder

Abmessungen:
Höhe 133 cm
Breite 29 cm
Tiefe 19 cm

 

Literatur:

D.J.Bird
The "Pulsynetic"system and its place in the history of electric clocks
Ticehurst 1987

Frank Hope Jones
Electric clocks
London 1935

Frank Hope Jones
Electrical timekeeping
London 1949

Langman & Ball
Electrical Horology
London 1935

Mehrere Kataloge der Firmen Gent
1905 bis 1981

 

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