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| Ungarische Stockuhr signiert "J. Cauderay" Ungarn/Frankreich/Schweiz, um 1895 |
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| Hipp'sches
Prinzip an einer Cauderay-Uhr Ted Bosschieter/Jürgen Ermert
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| Ungarische Stockuhr
mit elektro-magnetischem Antrieb signiert "J. Cauderay" Ungarn/Frankreich/Schweiz, um 1895
Typisches Stockuhrgehäuse aus hellbraunem polierten Obstholz mit bogigem oberen Abschluß. Allseits verglast. Vorne und seitlich dickes facettiertes Kristall-Glas. Großer Messing-Trage-Bügel. Vier quadratische Holz-Füsse. Vorne bogenförmige Türe, darüber gravierte Messingzierblenden unter Glas. Hinten rechteckige, verglaste Türe. Sehr schönes reich graviertes bogenförmiges Messingfronton. Aufgesetzter, versilberter Zifferring mit schwarzen römischen Zahlen und umlaufender Minuterie. Ausgeschnittene gebläute Stahl-Zierzeiger und Zentral-Sekundenzeiger aus der Mitte. Im Bogen runde aufgesetzte, versilberte Kartusche mit der Inschrift Singulas Horas Sinulas Vitas Puta. Runde einseitige Messingvollplatine mit aufgesetztem elektromagnetischem Schrittschalt-Werk. Das Werk wird gehalten von drei kleinen Säulen und hat zwei höchst dekorative mit grüner Seide umwickelte Spulen. Große horizontal unter den beiden Magnetspulen angebrachte schwere Messing-Unruhe mit Flachspirale, die über eine Feder kurzzeitig jeweils den Kontakt zur 6-Volt-Batterie auslöst. Polierte Platine signiert J. Cauderay Patent .... 1301 Höhe mit Griff ? cm, Breite ? cm, Tiefe ? cm Unterm Sockel Datum 17. Getobic 1897
Anmerkung: Das Uhrwerk wurde vermutlich in ein (seinerzeit neu gebautes) Stockuhrgehäuse unter Verwendung eines frühen Zifferblattes eingebaut. Ein ähnliches Werk wurde in der Chronatome-Ausstellung in La Chaux-de-Fonds, Schweiz, im Mai 1978 ausgestellt. Es ist ein erfolgreiches Beispiel für eine elektrisch-betriebene Unruhe. Zu jeder Drehung, über die Spirale reguliert, wird der Kontakt zum Batteriekreislauf geschlossen, so daß ein magnetischer Impuls erfolgt. Patente wurden von der Schweiz erworben und Werke ab 1893 von J. Cauderay in Paris gefertigt.
Literaturhinweis:
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